Riester Rente
Als Riester Rente bezeichnet man eine vom Staat subventionierte, private Rentenversicherung in Deutschland. Der Name der Riester Rente ist auf den Politiker Walter Riester zurückzuführen, welcher Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung war, und die Förderung der freiwilligen Altersvorsorge vorschlug.
Die Riester Rente hat einige wichtige Eigenschaften.
Will man Geld aus den Einlagen seines Riestervertrages entnehmen, kann man dies in einer Höhe von 10000 € bis 50000 € tun, solange man sich von diesem Geld Wohneigentum kaufen will. Dieses Geld kann bis zum Rentenbeginn zurückgezahlt werden.
Bei einer Langzeitarbeitslosigkeit, bei der das Vermögen des Arbeitslosen geprüft werden muss, wird das Vermögen der Riester Rente nicht berücksichtigt.
Das Kapital, welches man sich angespart hat kann, wenn auch kostenpflichtig, auf einen anderen Anbieter, zu möglicherweise besseren Konditionen übertragen werden. Außerdem kann es auch innerhalb des Anbieters auf einen anderen Tarif umgelagert werden.
Das Guthaben, welches sich auf dem Riester Sparkonto befindet, ist sicher vor Pfändungen.
Die Riester Rente dient dazu, die gesetzliche Rente freiwillig zu ergänzen. Leistungen, die man von der Riester Rente bekommen kann, ist die Altersrente, die Hinterbliebenenrente und die Invalidenrente.
Die zu erwartenden Leistungen werden erst ab dem 60. Lebensjahr gewährt.
Die Zahl der abgeschlossenen Riester Verträgen stieg in den letzten Jahren. So waren es 2001 nur 1,4 Millionen. Bis heute ist die Zahl der abgeschlossenen Zusatzversicherungen für die Rente mit Riester Zuschüssen vom Staat auf etwa 12 Millionen gestiegen. Die meisten Verbraucherschützer halten die Riester Rente für die erste Wahl für alle, die privat zusätzlich vorsorgen wollen, vor allem auch wegen der Garantie darauf, dass das angesparte Kapital erhalten bleibt.
